Forschungsschwerpunkte und Graduiertenförderung an nds. FHn
Forschungsschwerpunkte (FSP)
Zur Förderung der praxisbezogenen Forschung und Entwicklung an niedersächsischen Fachhochschulen werden für die Einrichtung von neuen Forschungsschwerpunkten Mittel aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagen-Stiftung bereitgestellt. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) strebt an, jährlich mindestens zwei neue Forschungsschwerpunkte mit einem Mittelvolumen von jeweils maximal 800.000 € für einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren in die Förderung aufzunehmen. Die Forschungsschwerpunkte sollen derart konzipiert sein, dass sie durch Umsetzung der Forschungsergebnisse in die zugehörigen Praxisfelder den Technologie- und Wissenstransfer intensivieren. Ferner ist auch eine Förderung der Lehre durch Übernahme neuer Erkenntnisse wünschenswert.
Graduiertenförderung im Zusammenhang mit Forschungsschwerpunkten (FSP-Pro)
Ziel dieses Teilbereichs der Graduiertenförderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) ist es, leistungsstarke Fachhochschulabsolventen/-innen nach ihrem Studium wissenschaftlich weiter zu qualifizieren bei gleichzeitiger Einbindung in die Fachhochschule (FH). Dadurch können besonders begabte Studierende aufbauend auf ihrem Studium in der FH wissenschaftlich arbeiten und den Promotionsabschluss erlangen. Fachhochschulen erhalten dadurch eine deutliche Bereicherung ihrer FuE-Aktivitäten sowie eine Erhöhung des Forschungsniveaus und können ihre Aufgabe, anspruchsvolle angewandte Forschung und Entwicklung zu betreiben, verstärkt erfüllen.
Die Nachwuchsstellen werden im Projekt-Zusammenhang von geförderten Forschungsschwerpunkten (FSP) an Fachhochschulen geschaffen (FSP-Pro), weil hierdurch Synergie-Effekte erwartet werden: Die mit den FSP jeweils befassten Professoren/-innen und Projektmitarbeiter/-innen stellen eine austauschfähige Arbeitsgruppe dar, die Doktoranden/-innen die nötige Infrastruktur und ein förderliches Umfeld bieten kann. Die FSP ihrerseits können in einem solchen Modell durch eine personelle Verstärkung profitieren, da sie mit einem oder mehreren Doktoranden/-innen zusätzliche hoch motivierte wissenschaftliche Mitarbeiter erhalten.

